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Teil 7: Der erste Rückschlag

Rote Fussgaengerampel

Und da ist er, der erste Rückschlag. Die Vereinsgründung, die mir zu Beginn als leuchtender Pfad zur Verwirklichung von “Kolibris Leseecke” erschien, taucht plötzlich in Schatten. Mit jedem eintauchen in Statuten, Gesetzen und Vereinsgeschichten wächst ein Gewicht auf meinen Schultern, ein Gefühl der Beklemmung.

In meinem Inneren entfacht sich ein Sturm aus Fragen: “Was, wenn durch zunehmende Mitgliederzahlen die Richtungsgebung des Vereins kippt? Was, wenn im Sog des Erfolgs, den ‘Kolibris Leseecke’ sicherlich ernten wird, kompromittierende Strömungen entstehen?” Eine stille, leise Stimme versucht zu beruhigen: “Das kannst du steuern, oder nicht?” Doch der Gegenwind lässt nicht nach: “Aber was, wenn ich es nicht kann? Und wenn es mir entgleitet? Dies ist mein Kind, mein Projekt, die Verwirklichung eines Traums. Was, wenn es seine Seele verliert?” Die Zweifel, sie winden sich, finden keinen Halt.

Die Realität zerrt mit unerbittlicher Härte: Anwaltstermine, Beraterkosten, Zeitverzug. Der beklemmende Griff der Unsicherheit wird fester, während ich die Zahlen kalkuliere, und nicht zuletzt der bevorstehende Urlaub verdunkelt die Aussicht auf einen pünktlichen Projektstart zum Schulbeginn. Die Enttäuschung darüber kann ich kaum in Worte fassen.

Mein letzter Anker ist das bevorstehende Gespräch mit einem Anwalt für Vereinsrecht aus Nürnberg. Ich hoffe, er wird Licht ins Dunkel bringen, wird Wege aufzeigen, um “Kolibris Leseecke” auf sicherem Grund zu errichten. Das Thema Stiftung kehrt zurück – Stiftungsrat, staatliche Aufsicht, neue Gesetzespassagen. Ein Berg an Verantwortung und Anforderungen, und die Zeit rast davon. Aber “it’s part of the game” sage ich mir – und ich verstehe, dass ich diesen Weg beschreiten muss, um meinen Traum zu schützen. Das Wort “Stiftung” hallt trotzdem nach, ein Echo voller Komplexität und Ungewissheit.

Doch zwischen den Schatten funkeln auch Lichtstrahlen: Trotz des nagenden Gefühls des Misserfolgs hebt sich die Erkenntnis ab, dass es sich nur um einen Rückschlag auf einem bislang reibungslosen Weg handelt. Die Anzahl der Bewerber für die ausgeschriebenen Stellen stimmt mich ebenfalls optimistisch. In den vergangenen Wochen haben sich überraschend viele Bewerber*innen gemeldet. Allen gemeinsam war ihre spürbare Begeisterung für das Projekt, die in mir immer wieder ein Gefühl der Zuversicht entfachte.

Zwei von ihnen haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und nächste Woche werde ich die Chance haben, sie persönlich zu treffen. Es erwärmt mich von innen, zu wissen, dass sie auch durch diesen Blog inspiriert wurden. Unabhängig davon, ob sie letztlich Teil des Teams werden, freue ich mich darauf, mit ihnen die ersten Schritte in “Kolibris Leseecke” zu gehen. Bevor ich in den Urlaub starte, steht noch diese Begegnung an, über die ich berichten werde. Die Aussicht, Gleichgesinnte zu treffen, die ebenso fest an das Projekt glauben wie ich, gibt mir neuen Schwung.

Ich spüre es in jeder Faser meines Seins: Wir werden Großes schaffen, und nichts wird uns stoppen. Dieser emotionale Wechsel von Höhen und Tiefen bereitet mich vor, stählt mich für alles, was noch vor uns liegt.

Bis dahin,

Nicole Feldberger

Und da ist er, der erste Rückschlag. Die Vereinsgründung, die mir zu Beginn als leuchtender Pfad zur Verwirklichung von “Kolibris Leseecke” erschien, taucht plötzlich in Schatten. Mit jedem eintauchen in Statuten, Gesetzen und Vereinsgeschichten wächst ein Gewicht auf meinen Schultern, ein Gefühl der Beklemmung.

In meinem Inneren entfacht sich ein Sturm aus Fragen: “Was, wenn durch zunehmende Mitgliederzahlen die Richtungsgebung des Vereins kippt? Was, wenn im Sog des Erfolgs, den ‘Kolibris Leseecke’ sicherlich ernten wird, kompromittierende Strömungen entstehen?” Eine stille, leise Stimme versucht zu beruhigen: “Das kannst du steuern, oder nicht?” Doch der Gegenwind lässt nicht nach: “Aber was, wenn ich es nicht kann? Und wenn es mir entgleitet? Dies ist mein Kind, mein Projekt, die Verwirklichung eines Traums. Was, wenn es seine Seele verliert?” Die Zweifel, sie winden sich, finden keinen Halt.

Die Realität zerrt mit unerbittlicher Härte: Anwaltstermine, Beraterkosten, Zeitverzug. Der beklemmende Griff der Unsicherheit wird fester, während ich die Zahlen kalkuliere, und nicht zuletzt der bevorstehende Urlaub verdunkelt die Aussicht auf einen pünktlichen Projektstart zum Schulbeginn. Die Enttäuschung darüber kann ich kaum in Worte fassen.

Mein letzter Anker ist das bevorstehende Gespräch mit einem Anwalt für Vereinsrecht aus Nürnberg. Ich hoffe, er wird Licht ins Dunkel bringen, wird Wege aufzeigen, um “Kolibris Leseecke” auf sicherem Grund zu errichten. Das Thema Stiftung kehrt zurück – Stiftungsrat, staatliche Aufsicht, neue Gesetzespassagen. Ein Berg an Verantwortung und Anforderungen, und die Zeit rast davon. Aber “it’s part of the game” sage ich mir – und ich verstehe, dass ich diesen Weg beschreiten muss, um meinen Traum zu schützen. Das Wort “Stiftung” hallt trotzdem nach, ein Echo voller Komplexität und Ungewissheit.

Doch zwischen den Schatten funkeln auch Lichtstrahlen: Trotz des nagenden Gefühls des Misserfolgs hebt sich die Erkenntnis ab, dass es sich nur um einen Rückschlag auf einem bislang reibungslosen Weg handelt. Die Anzahl der Bewerber für die ausgeschriebenen Stellen stimmt mich ebenfalls optimistisch. In den vergangenen Wochen haben sich überraschend viele Bewerber*innen gemeldet. Allen gemeinsam war ihre spürbare Begeisterung für das Projekt, die in mir immer wieder ein Gefühl der Zuversicht entfachte.

Zwei von ihnen haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und nächste Woche werde ich die Chance haben, sie persönlich zu treffen. Es erwärmt mich von innen, zu wissen, dass sie auch durch diesen Blog inspiriert wurden. Unabhängig davon, ob sie letztlich Teil des Teams werden, freue ich mich darauf, mit ihnen die ersten Schritte in “Kolibris Leseecke” zu gehen. Bevor ich in den Urlaub starte, steht noch diese Begegnung an, über die ich berichten werde. Die Aussicht, Gleichgesinnte zu treffen, die ebenso fest an das Projekt glauben wie ich, gibt mir neuen Schwung.

Ich spüre es in jeder Faser meines Seins: Wir werden Großes schaffen, und nichts wird uns stoppen. Dieser emotionale Wechsel von Höhen und Tiefen bereitet mich vor, stählt mich für alles, was noch vor uns liegt.

Bis dahin,

Nicole Feldberger

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